Es werde Licht

Zwei Wochen vor dem großen Umzug kam Schwiegervater zu Besuch. Mit Hilfe seiner handwerklichen Erfahrung wollten wir im Haus schon mal die ersten Arbeiten erledigen. Da das Haus „schlüsselfertig“ übergeben wurde, war für uns zum Glück nichts mehr zu tun, was zum Bereich Wände, Fassade, Fliesen oder Böden zählt. Eigentlich geht es „nur noch“ um die Inneneinrichtung. Doch auch dabei gibt es genug zu tun.

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Soll und Haben – Teil 1: die Kosten

Es gibt einige Sprichwörter zum Thema Kinder. Schon vor der Geburt von Baby Planlos  war mir vor allem „Kleine Kinder, kleine Probleme. Große Kinder, große Probleme.“ im Ohr und ich hatte die naive Erwartung, dass der Anfang so schwer schon nicht werden würde. Glaubt man dem Sprichwort, sind unsere Zukunfts-Aussichten angesichts der Schwierigkeiten, die wir mitunter jetzt schon haben, allerdings nicht gerade rosig. In Kombination mit der Daumenregel, wie viel es die Eltern bis zur Volljährigkeit des Kindes finanziell kostet, stellt sich mir die zunächst Frage,  wo sich unsere Baby-Kosten aktuell bewegen.

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Our House

Wir sind Hausbesetzerbesitzer! Die Wartezeit ist vorüber. Ein grauer Mittwoch im Oktober sollte also der Tag der Hausübergabe sein.  Mama Planlos war schon seit dem Wochenende dauerhaft aufgeregt, während sich meine Anspannung erst in den frühen Morgenstunden am Tag selbst bemerkbar machte. Ein komisches Gefühl in der Magengegend half mir dabei, den ohnehin geplanten frühen Start in den Tag anzugehen.

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Alltag und andere Utopien

Dreieinhalb Wochen sind seit meiner Elternzeit vergangen. Wir hatten versucht, uns auf diese Zeit vorzubereiten, in der ich wieder arbeiten gehe und Mama Planlos mit Baby allein zu Hause sein würde. Es gab einen groben Wochenplan und die Idee, möglichst schnell so etwas wie einen Alltag zu etablieren. Unser Vorhaben war löblich, aber letzten Endes leider sehr naiv und selbstverständlich zum Scheitern verurteilt.

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Alles muss man selber machen lassen

Die Fertigstellung unseres Eigenheims liegt in den letzten Zügen. Nach der Vorabnahme folgt in zwei Wochen die finale Übergabe. Es ist also an der Zeit, sich langsam um Dinge wie den Umzug oder die Montage der Küche zu kümmern. Da wir beides nicht selbst erledigen können oder wollen, suchen wir momentan professionelle Hilfe und erhalten dabei Einblick in die Welt der Berliner Handwerker und Umzugsfirmen. Ein buntes Sammelsurium unterschiedlichster Leute.

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Die wohnt jetzt hier

Seit gut fünf Wochen haben wir nun eine neue Mitbewohnerin. Zumindest auf dem Papier. Denn  im Haushalt mithelfen, das tut sie beispielsweise nicht. Ok, „kann sie auch nicht“ werden einige da wohl einwenden. Was sie aber kann und auch mit vollem Eifer erledigt, sind andere Dinge: Brüllen, Futtern, Kotzen, Kacken. Meist in der Reihenfolge und immer wieder von vorn. Zwischendurch etwas Schlafen, aber bloß nicht zu viel! Bisher fühlt sich das Leben mit dem Neuzugang eher an wie mit einem Haustier. Einem sehr anstrengenden Haustier. Viel Dreck, viel Aufwand, hohe Kosten. Aber „Kinder geben einem ja so viel zurück“, heißt es. Ich hoffe das stimmt auch ab demnächst.

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