Minimalismus

Seit Babys Geburt haben Mama Planlos und ich einen zentralen Nachwuchs-Fakt gelernt: bloß nichts beschreien! Meint: wenn etwas einigermaßen gut läuft, sollte man besser nicht darüber reden. Sonst klappt es nämlich sehr bald überhaupt nicht mehr. Denn da bei Kindern (besonders bei kleinen) sowieso kaum irgendeine Phase länger als ein paar Wochen dauert, ehe sich alles um 180° dreht, möchte man die guten Phasen verständlicherweise möglichst lange aufrecht erhalten und entsprechend alles dafür tun, die äußeren Umstände unverändert zu lassen. Das Reden darüber führt aber eben gefühlt dazu, dass die guten Phasen noch viel schneller zu Ende gehen, als einem lieb ist. Hier haben wir nun mal wieder so einen Fall.

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Aller Anfang ist schwer

Die Eingewöhnung ist in vollem Gange. Baby Planlos ist nun seit einigen Wochen ein Kindergarten-Kind und schlägt sich bisher besser als befürchtet. Zum Glück nicht wortwörtlich, sie kommt halt ganz gut zurecht. Die Trennung von der Mama macht sie von Tag zu Tag besser mit. Obwohl erwartungsgemäß einige Begleitumstände versuchen, es den beiden schwerer zu machen, als es ohnehin schon ist. Und dann ist da noch der Mittagsschlaf.

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Freude am Fahren

Ich fand Autos schon immer toll. Seit ich mich erinnern kann, war ich von ihnen fasziniert. Laut Oma Planlos war „Auto“ sogar mein erstes Wort. Dass ich inzwischen seit etwa 10 Jahren kein eigenes Auto mehr habe, fühlt sich deshalb noch immer irgendwie komisch an. Klar habe ich mich daran gewöhnt, aber nicht selten denke ich nach wie vor, wie schön es wäre, wieder eins zu haben. Ob das sinnvoll wäre, ist eine ganz andere Frage.

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Der Ernst des Lebens – Teil 1

Früher war alles besser. Na gut, nicht alles. Aber vieles. Einiges. Manches. Ok, ein paar einzelne Dinge waren vor einer gewissen Zeit einmal besser als sie es jetzt sind. Gestern zB, da war noch Wochenende. Oder heute früh, da habe ich noch geschlafen. Und dann sind da auch Dinge, die etwas länger zurück liegen. In diesem Fall ca. 30 Jahre, um einigermaßen genau zu sein. Da kam ich nämlich in den Kindergarten und mannomann, war das cool. Jedenfalls in meiner subjektiven Erinnerung. Für meine Eltern war das aber weniger spaßig, wie Oma Planlos vor kurzem berichtete. Und diese andere Seite der Medaille erleben Mama Planlos und ich nun auch, denn es ist Zeit, Baby Planlos (auf die Welt) los zu lassen. Heute geht es los, die Kita ruft!

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Das Baby gibt’s nicht mehr

Keine Angst, es gibt keine schlechten Neuigkeiten. Baby Planlos geht es gut. Aber es hat nun zum ersten Mal Geburtstag! Deshalb dürfte ich es ab sofort eigentlich gar nicht mehr Baby Planlos nennen, denn ab Beginn des 2. Lebensjahres wäre offiziell die Bezeichnung Kleinkind richtig.  Damit tue ich mich aber bisher noch ziemlich schwer. Sie ist ja nach wie vor „unser Baby“. Und wer in ihrem Alter nicht sprechen und kaum laufen kann, ist für mich halt sowieso noch eins. Außerdem klingt „Kleinkind Planlos“ irgendwie falsch. Mal schauen, wie ich das Problem lösen kann.

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Im Glutofen

Wenn mir etwas missfällt, dann sage ich das. In welcher Form auch immer. Mama Planlos missfällt oft, dass ich das tue. Sie meint dann immer, ich solle „nicht so viel meckern“. Sie macht das zwar genauso häufig und intensiv, aber das blendet sie dabei gerne aus und das soll hier auch keine Rolle spielen. Meiner Meinung nach ist meine Mecker-Häufigkeit genau richtig. Denn es gibt an vielen Dingen etwas auszusetzen. Aktuell scheiden sich die deutschen Geister einmal mehr an ihrem gefühlten Lieblingsthema und auch für mich gibt es dabei eigentlich immer etwas zu beanstanden.

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O’zapft is!

Ein paar Mal bin ich bereits von meinen originären Blog-Themen abgewichen. Grundsätzlich soll es fürs erste zwar bei den Kategorien Nachwuchs, Haus, Ehe und Unterwegs bleiben, doch manchmal treiben mich halt auch andere Dinge so sehr um, dass ich sie hier loswerden/festhalten möchte. Heute ist wieder so ein Fall. Diesmal geht es im Grunde um Traditionen, warum sie wichtig sind und dass man sie pflegen sollte.

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