Der Urlaub in Zeiten des Corona

Die Welt ist verrückt geworden. Durch das Coronavirus wird einem das gerade überdeutlich vor Augen geführt. Und obwohl Familie Planlos sich von derlei Hysterie idR nicht anstecken lässt, beschäftigte die ganze Geschichte auch uns zuletzt gedanklich enorm. Durch das Erreichen einer „ihr-könnt-uns-alle-mal“ Haltung konnten wir dem Chaos immerhin kurz entfliehen. Leider deutlich kürzer als erhofft.

Man kann dem Thema aktuell nicht entkommen. Corona hier, COVID-19 dort, Pandemie überall. Die Virus-Ausbreitung bestimmt spätestens seit Mitte Februar alle medialen Kanäle und man kann sich davor nur schwer schützen. Vor der Berichterstattung genauso wie vor einer tatsächlichen Ansteckung.

Vor letzterer habe zumindest ich ohnehin keine Angst. Weder die Tochter, noch die Frau oder ich gehören zu einer Risiko-Gruppe, bei der eine Infektion schlimmere Folgen haben könnte. Es geht bei der ganzen Panik ja auch nur darum, eine weitere Verbreitung auf eben diese Risiko-Gruppen (Alte und Kranke) zu vermeiden. Und da sind wir natürlich uneingeschränkt dafür. Stünde nicht eine vor Monaten getätigte Buchung im Raum, wären wir vermutlich völlig entspannt gewesen.

Die heiße Phase

Doch spätestens in der Woche vor dem anstehenden Urlaub war die Stimmung zu Hause sehr aufgeregt, gereizt und angespannt. Mehr bei Mama Planlos als bei mir, aber auch ich machte mir so meine Gedanken und Sorgen, ob der Trip die richtige Entscheidung wäre oder wir ihn nicht doch lieber absagen sollten.
Die Lage bzgl Maßnahmen gegen die weitere Verbreitung des Virus wurde immer dramatischer. Immer mehr Länder schlossen ihre Grenzen und sprachen Reise-Warnungen aus. Es schien nur eine Frage der Zeit, bis auch Deutschland nachziehen würde.

Diese Zeit lief am Ende allerdings gegen uns. Denn nur derartige behördliche Anordnungen hätten uns einen folgenlosen Rücktritt von der Reise ermöglicht. Andernfalls wären 80% der Kohle weg gewesen.
Klar, Gesundheit geht vor Geld. Und wir wollten eigentlich zu Hause bleiben. Doch unsere Sorgen drehten sich ja nie wirklich um mögliche Ansteckungen, sondern immer nur darum, ob man schon als potentielle Kontaktperson dritten Grades in Quarantäne genommen werden würde oder womöglich wegen weiterer Grenz-Schließungen nicht mehr nach Hause käme. Deshalb waren die Moneten auch ein großer Faktor.

Doch wie immer arbeiteten die hiesigen Entscheidungsträger sehr langsam und zögerlich, nachdem ihre Amtskollegen auf der ganzen Welt längst tätig geworden waren. Und so versuchten wir noch am Tag der Abreise unsere Reise-Rücktritt-Versicherung in Anspruch zu nehmen. Immerhin war Mausi erst kürzlich an Scharlach erkrankt und sowohl die Frau als auch ich wiesen die Tage zuvor leichte Krankheitssymptome auf.
Nachdem jedoch durchweg alle kontaktieren Ärzte sich nicht in der Lage sahen, uns das entsprechend benötigte Attest auszustellen, legte sich bei Mama Planlos ein Schalter im Kopf um und von nun an hieß es nur noch „F***t euch doch alle mal!“. Ich teilte diese Haltung schon seit einigen Tagen.
Zudem wähnten wir die Risiken einer Virus-Infektion in Ägypten (offiziell 80 Erkrankte) deutlich geringer als daheim (offiziell 1800 Erkrankte), vor allem da wir hier ständig Öffis fuhren und viele direkte Kontakte mit anderen hatten. Das sollte auf der Strandliege im weitläufigen Hotel anders sein.
Also packten wir die Koffer zu Ende und fuhren los.

Auf geht’s

Wie schon bei unserem Malle-Trip letzten November stellte ich unser Auto bei McParking ab. Auch in Tegel klappte das wie in Schönefeld völlig reibungslos. Nur war es am TXL ungefähr 40% teurer (die Lage kostet halt auch mehr), aber natürlich immer noch viel günstiger als direkt am Airport oder mit dem Taxi.

Parken mit Aussicht

Die Kontrollen am Flughafen waren unverändert, bis auf vereinzelte Leute mit Mundschutz merkte man keinen Unterschied zu früheren Reisen.
Der Flug war relativ ereignislos. Bis auf eine „Gesundheitskarte“ und zwei Temperatur-Scans war die Anreise völlig normal. Die Karte bekam man im Flieger zusammen mit dem ohnehin obligatorischen Einreise-Fragebogen und musste hier eigentlich nur ein Kreuz bei „ich war innerhalb der letzten 21 Tage nicht mit mit Infizierten einer ansteckenden Krankheit in Kontakt“ machen. Bestimmt eine sehr wirkungsvolle Methode, um potentielle Virus-Wirte ausfindig zu machen.
Dann wurde noch beim Verlassen des Flugzeuges und beim Betreten des Hotels kurz auf der Stirn eines jeden die Körpertemperatur gemessen. Weil, wenn jemand Fieber hätte, dann… Ja, was dann? Keine Ahnung, allein deswegen würden sie einem wohl kaum die Einreise verweigern. Also alles ziemlicher Aktionismus.

Und weg ist die Sonne

Mausi war die letzte Stunde des Fluges zunehmend unruhig. Es war halt auch schon recht spät, sie war voll mit Süßkram (man tut ja alles, um sie auf langen Reisen bei Laune zu halten) und hatte ein großes Bewegungsdefizit. Doch mit der Landung war sie plötzlich wie ausgewechselt, freute sich ihres Lebens und rief immer wieder laut durch die Kabine „Hurra, ich bin endlich wieder gesund!“ (sie bezog das auf den Scharlach, in der aktuellen Situation war die Formulierung natürlich unglücklich…). Da der Ausstieg sich etwas hinzog, war dann auch die Hälfte der Passagiere irgendwann über ihren Gesundheitszustand im Bilde.

Auch die Einreise an sich (Pass-Kontrolle, Visa, Gepäck-Ausgabe, Bus-Transfer) lief komplett unaufgeregt und normal ab.
Unser kleiner Rabauke hatte sichtlich ihren Spaß, als sie zuerst im Terminal und später in der Hotel-Lobby endlich wieder nach Herzenslust rennen und die großzügig gebauten Hallen bespielen konnte. Es war inzwischen 23.00h Ortszeit und Mausi seit 15 aufregenden Stunden auf den Beinen. Doch sie war noch einmal voller Adrenalin, mobilisierte ihre allerletzten Kraft-Reserven und rannte unentwegt umher, immer ein leicht manisches Lachen im Gesicht.

Schließlich gab es noch ein spätes Abendessen, bevor wir gegen 0.30h alle ins Bett fielen.

Eine andere Welt

Am nächsten Tag stellte sich glücklicherweise schnell das erhoffte und bekannte Urlaubs-Feeling ein. Das Wetter war perfekt zum Ankommen (24 Grad, leichte Bewölkung, leichter Wind). Nach dem Frühstück gingen wir direkt zum Strand, wo das Kind schnell seine Bestimmung fand: mit dem Eimer Wasser aus den Meer holen und Buddeln. Ganz viel Buddeln. Über den Tag verteilt hat sie damit bestimmt 5 Stunden zugebracht. Natürlich wurde aber auch geplantscht, gerutscht und geklettert.

Der Nachwuchs im Paradies

Mama Planlos konnte sich auf der Sonnenliege im Halbschatten entspannen und ihr Hörbuch genießen. Meinereiner ging derweil zum Volleyball spielen und drehte sich über den Tag verteilt 2-10 Bierchen rein. Am Ende ein rundum gelungener erster Urlaubstag. 🍺

Doch die ganze Zeit an der frischen Luft, Sonne, toben, spielen, zuvor wenig Schlaf – Mausi fielen abends dann tatsächlich zum ersten Mal bereits beim (!) Essen die Augen zu. Ich durfte das schlafende Kind (voll gefuttert wie ich war) vom Restaurant ins Zimmer tragen.
Sie war komplett übermüdet und lag bereits um 19.00h im Bett, regungslos und sofort im Tiefschlaf. Erst nach knapp 14 Stunden erwachte sie wieder. Alles ganz schön aufregend die vergangenen Tage.

Relax and enjoy

Der nächste Morgen begann mit einer alten Frau. Denn Mama Planlos hatte Geburtstag. Wir verbrachten die erste Tageshälfte am deutlich ruhigeren der großen Pools. Ich organisierte für den Abend ein Essen im arabischen a la carte Restaurant des Hotels sowie einen Geburtstagskuchen zum Nachtisch, während die Mädels sich unterm Sonnenschirm die Zeit vertrieben. Am Mittag versuchte das Geburtstagskind naiverweise, den Krümel zum Schlafen zu bringen. Natürlich vergeblich. Die beiden gingen dann wieder zum Strand. Ich hingegen „vergnügte“ mich eine Stunde im Fitness-Raum und gesellte mich danach zu den Damen. Die Frau ging alsbald zum Yoga am Meer während ich gewissenhaft den buddelnden Nachwuchs beaufsichtigte.

So lässt es sich aushalten

Nachdem die Dame von ihren Atem- und Verrenkungs-Übungen zurück kam, machten wir uns fertig und gingen zum Abendessen. Das Restaurant war sehr schön und beim Essen ging der Koch tatsächlich (im Rahmen seiner Möglichkeiten) komplett auf die von mir zuvor genannten Allergien und Unverträglichkeiten meiner besseren Hälfte ein. 10 Minuten Mini-Disco für Mausi und ein entspannter Spaziergang rundeten den Tag schließlich ab.

Doch am nächsten Morgen dann der Schock: Quarantäne!

In der Nacht gab es einen Corona-Fall im Hotel, der Betroffene wurde direkt ins Krankenhaus gebracht.

Lockdown

Bis auf einen in der Nacht verteilten Zettel an jeder Tür gab es jedoch null Infos seitens des Hotels.

Die auf dem Info-Papier angekündigte Verpflegung gab es nicht. Das erste und einzige Fresspaket des Tages bekamen wir nachmittags um 15.30h, aber auch nur weil ich, als wir vom Balkon einen Hotel-Mitarbeiter mit ein paar Lunchpaketen sahen, diesem sofort entgegen gelaufen bin und gerade noch das letzte Exemplar ergattern konnte. Ansonsten gab es nur Snacks (die eigentlich für die Rückreise gedacht waren) und den restlichen Kuchen vom Geburtstag.

Von Hotel und Reiseveranstalter (in unseren Fall TUI) war weiterhin Funkstille. Die Informations-Versorgung lief ausschließlich über private Facebook-Gruppen zum Hotel. Oder man verließ entgegen der Anweisungen doch sein Zimmer, wie es viele der Touristen gleich zu Beginn taten.

Rudelbildung unter Urlaubern

Im Haupthaus und dem ersten Nebengebäude (wir waren in Haus 3) wurden allerdings sowohl Infos (soweit vorhanden) als auch Verpflegung verteilt. Insgesamt ein umfangreiches Chaos.

Als wir etwa 30 Minuten nach Erhalt der Isolations-Meldung einen halbwegs klaren Kopf hatten, buchten wir ohne groß zu überlegen direkt einen Flug nach Hause für den nächsten Tag. Zum Glück waren wir damit früh dran, wenige Stunden später wäre das schon nicht mehr so einfach gewesen. Uns war aber sofort klar, dass wir keinesfalls über mehrere Tage oder gar Wochen in dem kleinen Zimmer ausharren könnten. Der Versorgungs-Engpass kam ja erst später und bestätigte unsere frühe Entscheidung nochmal eindringlich. Die Gesamtsituation wurde nachträglich auch in den deutschen Medien realistisch wieder gegeben.

Der Tag im Hotelzimmer zog sich wie Kaugummi. Klar, Mausi wollte wie zuvor in den Pool, an den Strand und einfach rum rennen. Dass das nicht ging, war ihr natürlich nur schwer zu erklären und umso gemeiner war es, dass sie vom Balkon all ihre Ziele direkt im Blick hatte. Und doch waren sie unerreichbar.

Auch gegen eine „Caution“ durfte man nicht planschen.

Wir schauten Bärenbrüder und Frozen, unser Knirps durfte ausgiebig am Tablet spielen und ihre Laune war größtenteils ganz gut, angesichts der Umstände. Doch die fehlende Bewegung im Zimmer führte am Abend doch noch mal zu einem kleinen Ausraster, als es ins Bett gehen sollte. Völlig verständlich, die Mama und ich hätten auch gerne alles zerkloppt.

Wir blickten den ganzen Tag neidisch auf die ausgerechnet heute Abreisenden, die ihre Koffer vor unserem Fenster Richtung Checkout schoben.

Am späten Nachmittag kam dann (natürlich über die erwähnten FB-Gruppen) die Info, dass der ägyptische Premierminister ein generelles Flugverbot ab Donnerstag angeordnet hat. Auch das auswärtige Amt teilte diese Meldung, die sich erst Tage später als falsch herausstellen sollte.

Wir wähnten uns kurz im Glück, da unser regulärer Rückflug erst am Freitag stattgefunden hätte, doch wirklich beruhigt waren wir natürlich noch nicht. Die Odyssee sollte erst noch beginnen.

Die nächste Nacht war aus Kindersicht relativ ok, es gab meist ruhigen Schlaf. Die Frau und ich machten indes vielleicht für 1-2 Stündchen die Augen zu, wenn überhaupt. Das Nachbarhotel beschallte uns bis kurz vor Mitternacht (als sei gar nichts passiert, lief dort business as usual) und kurz darauf zog ein Sturm auf, dessen Windböen uns lautstark wach hielten. Dazu waren wir natürlich ohnehin nervös, ob mit dem Flug alles klappen würde. Zu allem Überfluss kam zu dem Sturm draußen irgendwann auch einer im Darm, so dass ich bis 7 Uhr bereits 4 mal auf den Klo hockte. Ganz schön kacke.

The long way home

Total gerädert von der Nacht, machten wir uns gegen 8 Uhr los. Der Checkout lief erfreulich problemlos. Wir mussten lediglich einen Schrieb unterzeichnen, dass wir auf eigenen Wunsch und Gefahr das Hotel/die Quarantäne verlassen möchten. Das Taxi raste bei erlaubten 60 mit 110 Sachen zum Flughafen. Bei Werner hieß es dazu mal „an den Kühen und an den Bullen vorbei, überholen wir auch die Polizei“ und genau das taten wir! Störte aber niemanden. Mama Planlos bekam bestimmt Schnappatmung, weil die Tochter neben ihr keinen Kindersitz hatte. Ich konnte ihre Reaktion aber nur erahnen, da ich vor ihr saß.

Am HRG angekommen gleich die nächste Hiobsbotschaft, sie wollten uns nicht rein lassen. Zwar nur, weil der Flug doch später abheben sollte als gedacht, aber zurück zum Hotel wollten wir auf keinen Fall. Mit Panik im Blick überzeugte die Frau den Türsteher am Eingang, dass er uns einlassen muss. Drinnen angekommen hatten wir dann „nur noch“ 6 Stunden zum Abflug. Aber immerhin waren wir hier und es sah gut aus.

Zu Beginn waren wir beinahe alleine im Terminal

Bis zur Kofferabgabe. Wie die drei Parteien vor uns, konnte man uns nämlich nicht im Buchungssystem finden. Offenbar war der Flug hoffnungslos überbucht (Überraschung!) und es fehlte eine neue Passagierliste. Zusammen mit bestimmt 50 anderen, die allesamt ebenso kurzfristig auf eigene Faust den Flug gebucht hatten) standen wir uns also über 3 Stunden vor Abflug die Beine in den Bauch.
Bzw eigentlich hauptsächlich ich, da Mama Planlos, erschöpft von Nacht und Sorgen, sich erstmal hinlegen musste. Sollte doch noch etwas schief gehen, wo wir schon so weit gekommen sind?

Nach etwa einer Stunde ging es dann plötzlich weiter. Ein weiterer Mitarbeiter kam zum Checkin-Schalter mit einer Liste auf Papier. Nun wurden alle, die zuvor nicht auffindbar waren, einzeln manuell in den Flieger gebucht. Das dauerte entsprechend länger, aber funktionierte immerhin.

Als ich an der Reihe war, stand auf einmal das Kind neben mir, von der Mama keine Spur. Die Kurze nahm wie erwartet gleich wieder Reißaus, meinte sie rennt zurück zur Mama, die ich jedoch nicht sehen konnte. Aber den kleinen Dauerläufer konnte ich im Blick behalten. Als sie dann ägyptischen Flughafen-Bediensteten in die Hände zu fallen drohte, ließ ich das Gepäck in der Warteschlange zurück und sammelte sie schnell wieder ein. Zurück in der Schlange waren zwei Leute an mir vorbei geschlüpft, aber wir waren dann die nächsten und sollten tatsächlich die Tickets bekommen! Gelobt sei Allah! 😄

Anschließend suchten wir Mama Planlos. Schnell stellte sich heraus, dass sie einen kleinen Kollaps hatte und hyperventilierend vom Airport-Doc abgeholt wurde.


Wir fanden sie in einem winzigen Kabuff am Ende eines Notausgangs. In dem kleinen Raum saßen bestimmt 6 Leute (alle Personal) und die Frau lag in der Ecke auf einer Liege, bekam Sauerstoff, ein Beruhigungsmittel und hing am Pulsmesser.

Die Nachricht, dass nun alles geklappt hatte, ließ ihr wohl ein ganzes Gebirge vom Herzen fallen.

Auf mich gestützt machte sie sich sogleich auf den Weg zur Pass-Kontrolle, sie wollte so schnell wie möglich am Gate sitzen. Nicht dass sich die Leute am Checkin oder sie Airline das doch nochmal anders überlegen, der Flug gecancelt wird oder sonstwas.

Das klappte dann zum Glück auf Anhieb und wir verbrachten die letzte Stunde bereits merklich entspannter mit Blick auf unseren Flieger.

Langsam beruhigte sich das Gemüt

Von hier an lief dann erfreulicherweise alles reibungslos und fast pünktlich. Lediglich 20 Minuten später hob die Maschine ab, was angesichts des überall herrschenden Chaos wirklich gut war. Andere Flieger hatten in diesen Tagen bis zu 4 Stunden Verspätung oder fielen gleich aus.
Dass wir durch Gegenwind eine Stunde länger unterwegs waren als auf dem Hinweg – uns war alles egal. Auch die horrenden Preise der Bord-Verpflegung, die wir nach 2 Tagen Hungern gar nicht beachtet, sondern einfach das benötigte Futter bestellt haben.

Home sweet home

Um 19.30h am Dienstagabend betraten wir endlich wieder deutschen Boden. Nach einer zunächst psychischen und bald auch physischen Odyssee waren wir dem Schlimmsten wohl noch mal entkommen.

Unsere vermutlich letzte Ankunft am TXL war entspannt und sehr erleichternd. Ich bin immer gerne von oder nach Tegel geflogen. Trotz seiner bekannten Unzulänglichkeiten (zB wenig Platz am Checkin, miese Öffi-Anbindung, verwirrendes Terminal-Layout).
Doch wenn Ende des Jahres der BER nun womöglich tatsächlich doch eröffnet wird, ist der Flughafen Otto-Lilienthal Geschichte. Für uns aber sowieso, da wir von Flugreisen vorerst genug haben und fortan lieber erstmal regionalere Urlaubs-Ziele ansteuern werden…