Auf die Eltern mit Gebrüll

„Freud und Leid“ greift derzeit als Beschreibung etwas zu kurz, wenn ich über das Zusammenleben mit unserem kleinen Mitbewohner nachdenke. Ich würde es eher als „Spaß und Wut“ beschreiben, das bringt die Extreme besser zum Ausdruck. Denn normal ist gerade nur wenig bei uns. Die Schrei- und Heul-Anfälle des kleinen Trotz-Zwerges wechseln sich ab mit Momenten, in denen man aus dem Lachen nicht mehr raus kommt. Letzteres hat hauptsächlich mit ihrem weiterhin stetig wachsenden Wortschatz und dessen Anwendung zu tun.

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On the Road again

Das lange Wochenende nach dem dritten Oktober nutzte Familie Planlos einmal mehr für ihre ewig wiederkehrende Deutschland-Tour. 900 km in 4 Tagen klingt ok, zieht sich aber bisweilen recht stark in die Länge, besonders wenn man die Strecke zum gefühlt 1273. Mal fährt. Dafür liefen die Fahrten aber relativ gut und die Tage bei Freunden und Verwandten waren natürlich wie immer schön.

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Der Wasserfall

Kinder entwickeln sich sehr unterschiedlich. Bei manchen stehen die motorischen Fähigkeiten im Vordergrund, sie laufen zB früh oder sind geschickt im Klettern. Andere haben es anfangs mehr mit Soft Skills, sind empathisch, sensibel und kommunizieren gern und viel. Soweit die Extreme, dazwischen gibt es natürlich auch jegliche Kombinationen. Baby Planlos ist eindeutig in Richtung der zweiten Kategorie einzuordnen. Ihr Wortschatz vergrößert sich inzwischen exponentiell und sie macht rege Gebrauch davon.

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Abschied

Wenige Tage nach Weihnachten ist Opa Planlos von uns gegangen. Trotz seiner Diagnose vor nicht ganz 4 Jahren konnte er die meiste Zeit zwar beeinträchtigt, aber immerhin noch körperlich gesund weiter leben. Das Ende kam dann zum Glück vergleichsweise schnell und er musste kaum leiden. Ein Nachruf.

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ALLES NEU

Unser neuer Alltag naht mit großen Schritten. Ab November wird sich bei uns einiges ändern und besonders in der Anfangszeit wird das sicher oft nicht nur schön. Wir bereiten uns auf enorm stressige Wochen vor, denn allen drei Haushaltsmitgliedern stehen gravierende Veränderungen bevor. Und dann stehen bald auch noch Weihnachten und Silvester vor der Tür. Man möchte am liebsten auf Knopfdruck ins nächste Jahr springen, wenn das alles bereits durchlebt ist. Wann wird eigentlich endlich die Zeitreise erfunden?

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Aller Anfang ist schwer

Die Eingewöhnung ist in vollem Gange. Baby Planlos ist nun seit einigen Wochen ein Kindergarten-Kind und schlägt sich bisher besser als befürchtet. Zum Glück nicht wortwörtlich, sie kommt halt ganz gut zurecht. Die Trennung von der Mama macht sie von Tag zu Tag besser mit. Obwohl erwartungsgemäß einige Begleitumstände versuchen, es den beiden schwerer zu machen, als es ohnehin schon ist. Und dann ist da noch der Mittagsschlaf.

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Der Ernst des Lebens – Teil 1

Früher war alles besser. Na gut, nicht alles. Aber vieles. Einiges. Manches. Ok, ein paar einzelne Dinge waren vor einer gewissen Zeit einmal besser als sie es jetzt sind. Gestern zB, da war noch Wochenende. Oder heute früh, da habe ich noch geschlafen. Und dann sind da auch Dinge, die etwas länger zurück liegen. In diesem Fall ca. 30 Jahre, um einigermaßen genau zu sein. Da kam ich nämlich in den Kindergarten und mannomann, war das cool. Jedenfalls in meiner subjektiven Erinnerung. Für meine Eltern war das aber weniger spaßig, wie Oma Planlos vor kurzem berichtete. Und diese andere Seite der Medaille erleben Mama Planlos und ich nun auch, denn es ist Zeit, Baby Planlos (auf die Welt) los zu lassen. Heute geht es los, die Kita ruft!

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Elternzeit 2.1

Meine zweite Elternzeit war gekommen. Sie sollte, das hatten Mama Planlos und ich uns früh überlegt, im 11. Lebensmonat des Babys liegen. Gemäß errechnetem Geburtstermin kämen wir damit den Sommerferien zuvor und hätten noch ggf. etwas günstiger verreisen können. Dass daraus nichts wurde, lag dann aber weniger an der Zeit, als an der nach wie vor allgemeinen Reise-Untauglichkeit des Nachwuchses. Doch ein Gutes hatte der gewählte Zeitraum dennoch.

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